In diesem Bereich möchte ich einige ausgewählte Publikationen und Ausarbeitungen anbieten, die entweder privat oder während meines Studiums entstanden sind.
spacer10

2010

  • Wer abschreibt,… Über den Umgang mit studentischen Plagiaten in der universitären Lehre (PDF, 130 KB – publiziert auf Bloghaus 2.0)
    So lautete der Titel eines Vortrags von DI Mag. Dr. Michael Tesar, Stammautor und Initiator des Bloghaus 2.0, beim E-Learning-Impuls des E-Learning-Zentrums der Technischen Universität Wien im März 2010.

    In einem etwa 25-minütigen Impulsreferat wurden Rahmenbedingungen und Gründe für Plagiate skizziert sowie Forderungs-, Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen im universitären Kontext vorgestellt:

    1. Was ist überhaupt ein Plagiat und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gibt es?
    2. Welche Eigenschaften sollten studentische Arbeiten im Hinblick auf den Wesenskern aufweisen?
    3. Wo liegen praktische Probleme für Plagiate und welche Lösungsansätze bzw. Präventionsmaßnahmen für Lehrende gibt es?

    In einer anschließenden Diskussion stellte das Auditorium (Lehrende aus unterschiedlichsten Fachbereichen) Fragen zu Definition und Erkennung von Plagiaten aber auch zu möglichen Maßnahmen und internationalen Vorbildern.

  • IT-Governance & IT-Compliance – Rechtliche Rahmenbedingungen für Unternehmen (PDF, 3.4 MB)
    Der richtige Einsatz von Informationstechnologie (IT) und der Aufbau umfangreicher Kommunikationsstrukturen stellen für sehr viele Unternehmen – sowohl im nationalen als auch im internationalen Umfeld – entscheidende Erfolgs- und Wettbewerbsfaktoren dar. Ganze Geschäftsprozessketten sind ohne effiziente IT nicht mehr vorstellbar und die Nachvollziehbarkeit bzw. Kontrolle sämtlicher IT-Aktivitäten tritt immer mehr in den Vordergrund.

    Die fortschreitende Globalisierung unserer Märkte fordert nun einheitliche, rechtliche Rahmenbedingungen für Unternehmen, die neben der Aufrechterhaltung eines fairen Wettbewerbs und ausreichender IT-Sicherheitsmaßnahmen auch die Vergleichbarkeit und Bewertung der Unternehmensinfrastruktur unterschiedlicher Konzerne anstreben.

    Die IT-Governance repräsentiert dabei eine klare Management- bzw. Vorstandsaufgabe zur Steuerung der Organisationsstrukturen, der Prozessintegrität sowie der Abstimmung der IT auf die Unternehmensstrategie und die dort verankerten Unternehmensziele. Ein gezieltes Risikomanagement, die Optimierung von ganzen Prozessketten und die Integration von Fachbereichen und IT-Dienstleistungen sind nur einige Kernaufgaben dieser Top-Management-Disziplin.

    Die IT-Compliance kann als zentraler Einflussfaktor bzw. Teilbereich der IT-Governance verstanden werden und fokussiert die Einhaltung und Kontrolle der gesetzlichen Regelungen auf nationaler oder internationaler Ebene. Dieser rechtliche Rahmen reicht von der Informationssicherheit (IT-Security), über Datenschutz und Datensicherheit bis zum Aufbau und Betrieb eines internen Kontrollsystems (IKS). Sowohl rechtlich verpflichtende Judikate als auch freiwillige Kodizes und Gutachten sollen die internationale Umsetzung vereinheitlichen.

    Inhalt dieser Bachelorarbeit soll nun die Aufarbeitung von unternehmensrechtlichen Rahmenbedingungen im Kontext der IT-Governance bzw. IT-Compliance sein. Sowohl die EU-weiten Richtlinien und Verordnungen als auch die österreichische Rechtslage sollen analysiert und dessen Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft untersucht werden.

    Leser und Leserinnen dieser Arbeit werden – auch ohne rechtliches oder technisches Vorwissen – für den Themenkomplex IT-Management sensibilisiert und sollen die Wichtigkeit von einheitlichen Bestimmungen sowie dessen gesetzlicher Verankerung erkennen. Mehrere nationale und internationale Institutionen haben es sich zur Aufgabe gemacht, einheitliche Rahmenbedingungen zu schaffen und bei der Konzeption von IT-Systemen zu unterstützen.

    Standardisierte Rahmenwerke sollen helfen diese Regulative zu implementieren sowie eine direkte Unterstützung für Management und Unternehmensleitung darstellen. Aktuelle Studien zeigen problematische Defizite bei der Implementierung und Umsetzung von IT-Governance/IT-Compliance im internationalen Umfeld auf und geben Denkansätze für die Beseitigung organisatorischer Probleme.

2009

  • E-Learning in Großlehrveranstaltungen (PDF, 743 KB)
    Im Rahmen des Seminars “TutorInneneinsatz im E-Learning” (Sommersemester 2009, Technische Universität Wien) galt es ein Betreuungskonzept für ein Blended-E-Learning-Szenario zu erstellen. Gemeinsam mit Cornelia Preier, Christian Steger und Agnieszka Wojdecka wurde daher ein Umsetzungplan für den E-Learning-Einsatz in Großlehrveranstaltungen (> 300 Teilnehmer) erarbeitet.

    Neben der allgemeinen Erstellung eines Online-Kurses standen vor allem die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungsbereiche von E-Tutoren im Vordergrund. Anhand von drei unterschiedlichen Rollenmodellen wurde ein achtköpfiges Tutorenteam mit Tätigkeiten einer Beispiellehrveranstaltung (Vorlesung mit integrierter Online-Übung) beauftragt und sowohl theoretisch als auch praktisch dessen Vor- und Nachteile in Bezug auf Content- und Ressourcenmanagement, Aufgaben- und Bewertungsabwicklung, Kommunikation und Interaktion sowie Administration und Verwaltung untersucht.

2008

  • WUALA – Social Online Storage (PDF, 56 KB)
    WUALA ist ein neues Online-Storage-Portal, welches seinen Benutzern kostenlose Funktionen zur privaten Speicherung, weltweiten Sicherung und gruppenorientierten Verteilung beliebiger Dateien anbietet. Eine spezielle Distributions- und Speicherhaltungspolitik, umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen aber auch der unkomplizierte Zugriff auf die Daten zählen zu den Kernfunktionen der Plattform. Besonders Unternehmen überlegen nun, mit welchen rechtlichen Aspekten sie durch den eventuellen Einsatz von WUALA konfrontiert werden.

    Dieser Artikel gibt einleitend einen kurzen Einblick in die verwendeten Technologien und die verfügbaren Funktionen. Nach relevanten Thematiken des Datenschutzes und des Urheberrechtes aufgrund der österreichischen Rechtslage wird eine Empfehlung für die Handhabung von WUALA-Dienstleistungen für Unternehmen gegeben.

2007

  • Digital Rights Management – Ein Überblick (PDF, 424 KB)
    Digital Rights Management (DRM) ist eine Möglichkeit für Urheber ihre digitalen Inhalte vor Missbrauch zu schützen und deren Verwendung zu steuern und zu kontrollieren. Solche neuen Technologien eröffnen zwar innovative Märkte und Business-Modelle, bringen aber auch einige Gefahren und Umstrukturierungen mit sich. Für den erfolgreichen Einsatz von DRM zählen daher nicht nur technische Schutzmaßnahmen sondern auch rechtliche Hintergründe und wirtschaftliche Modelle zur Realisierung einer neuer Ära in der Distribution von digitalen Inhalten. Dieses Paper geht einleitend auf Grundbegriffe, Systemkomponenten und Anforderungsprofile von Digital Rights Management Systemen ein und widmet sich in den sp¨ateren Abschnitten den rechtlichen Grundlagen (Urheberschutz und Privatkopie) sowie den wirtschaftlichen Aspekten (neue Business-Modelle und Erfolgsstrategien).

Kommentare: (0)